Bei uns arbeitest du vom ersten Monat an mit an echten Instrumenten — an Teilen, die später in einem Operationssaal gebraucht werden. Das lernt man nicht aus einem Video, sondern nur, indem man es tut.
Seit 1867 werden in Tuttlingen chirurgische Instrumente gebaut. Rund 400 Unternehmen der Medizintechnik sitzen heute im Landkreis. Wer hier eine Ausbildung macht, hat danach eine Qualifikation, die weltweit gefragt ist — und einen Arbeitsmarkt direkt vor der Haustür.
Du arbeitest von Beginn an mit an dem, was tatsächlich ausgeliefert wird — unter Anleitung, aber mit echter Verantwortung. Das macht den Unterschied zum reinen Üben.
Bei uns kennt man deinen Namen. Es gibt Menschen, die ansprechbar sind und die merken, wenn etwas nicht rundläuft.
Was du fertigst, wird gebraucht, wenn es einem Menschen schlecht geht. Das ist ein Argument, das auch nach zwanzig Jahren noch trägt.
Techniker, Meister, Chirurgiemechanik, Qualitätssicherung, Konstruktion — die Ausbildung ist ein Startpunkt, kein Endpunkt. Wer weiterwill, bekommt Unterstützung.
Jeder Ausbildungsberuf hat eine eigene Seite mit Ablauf, Voraussetzungen und Ansprechpartnerin. Wenn dein Wunschberuf nicht dabei ist: frag trotzdem nach.
Betrieb und Berufsschule im Wechsel — und ein Verantwortungsbereich, der jedes Jahr größer wird.
Du lernst die Werkstoffe kennen, mit denen wir arbeiten, liest technische Zeichnungen und stehst an den ersten Maschinen. Parallel dazu: Berufsschule und die Grundlagen der Messtechnik — denn was man nicht messen kann, kann man nicht fertigen.
Jetzt geht es an die CNC-Bearbeitung. Du richtest Maschinen ein, verstehst Programme und lernst, warum eine Toleranz von wenigen Hundertstel bei einem chirurgischen Instrument kein Luxus ist.
Du arbeitest in laufenden Kundenaufträgen mit, lernst unser Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 13485 kennen und verstehst, warum in der Medizintechnik jeder Fertigungsschritt nachweisbar sein muss. Zwischenprüfung inklusive.
Im letzten Halbjahr arbeitest du weitgehend eigenständig und bereitest dich auf die Abschlussprüfung vor. Über die Übernahme sprechen wir rechtzeitig vorher, nicht erst am letzten Tag.
Du musst dich nicht für einen Beruf entscheiden, den du nur aus einem Video kennst. Komm vorbei, sieh dir die Maschinen an, sprich mit den Leuten, die dort arbeiten. Ein Tag reicht oft schon, um zu wissen, ob es passt. Eltern dürfen mitkommen.

Ein guter Hauptschulabschluss reicht, ein Realschulabschluss ist willkommen. Wichtiger als die Deutschnote sind Mathematik, technisches Verständnis und die Bereitschaft, sorgfältig zu arbeiten. Wenn du unsicher bist, ob deine Zeugnisse reichen: schick sie einfach — wir sagen dir ehrlich, wie wir das sehen.
Ja, und wir empfehlen es ausdrücklich. In einer Woche Praktikum bekommst du ein viel besseres Gefühl für den Beruf, als es jeder Text vermitteln kann. Ruf an, dann finden wir einen Termin.
Wir bilden aus, um Fachkräfte zu gewinnen — nicht, um Ausbildungsplätze zu besetzen. Die Übernahme ist deshalb unser Ziel. Sie hängt von deiner Leistung und der Auftragslage ab, und wir sprechen rechtzeitig vor dem Abschluss darüber, nicht erst danach.
Der Berufsschulunterricht findet in der Region statt — kein Umzug, keine stundenlange Anfahrt. Die konkrete Schule und den Blockplan besprechen wir vor dem Ausbildungsstart mit dir.
Start ist jeweils im September. Am besten bewirbst du dich rund ein Jahr vorher. Spätere Bewerbungen sind trotzdem willkommen, solange der Platz frei ist — ein kurzer Anruf klärt das in zwei Minuten.
Die Ausbildungsvergütung nennen wir dir im Gespräch beziehungsweise auf Nachfrage — sie steigt wie üblich mit jedem Ausbildungsjahr. Frag ruhig direkt danach; das gehört zu den Fragen, die jede und jeder stellen sollte.
Dann bist du in guter Gesellschaft — das geht fast allen so. Genau dafür gibt es das Praktikum: einen Tag danebenstehen, selbst etwas in die Hand nehmen, und danach ehrlich sagen, ob es passt. Auch ein „Nein“ ist ein gutes Ergebnis.
Mehr brauchst du für den Anfang nicht. Alles Weitere klären wir persönlich.