Ausbildung bei Erchinger

Ein Beruf, den man mit den Händen lernt.

Bei uns arbeitest du vom ersten Monat an mit an echten Instrumenten — an Teilen, die später in einem Operationssaal gebraucht werden. Das lernt man nicht aus einem Video, sondern nur, indem man es tut.

3,5 Jahre
Start im September
Praktikum vorab möglich
Übernahme angestrebt
Ausbildung in der Fertigung bei der Erchinger AG Zwei Mitarbeiter an der Steuerung eines CNC-Bearbeitungszentrums Laserbeschriftung eines Instruments
Warum ausgerechnet hier

In Tuttlingen lernst du den Beruf dort, wo er erfunden wurde.

Seit 1867 werden in Tuttlingen chirurgische Instrumente gebaut. Rund 400 Unternehmen der Medizintechnik sitzen heute im Landkreis. Wer hier eine Ausbildung macht, hat danach eine Qualifikation, die weltweit gefragt ist — und einen Arbeitsmarkt direkt vor der Haustür.

Echte Teile ab dem ersten Monat

Du arbeitest von Beginn an mit an dem, was tatsächlich ausgeliefert wird — unter Anleitung, aber mit echter Verantwortung. Das macht den Unterschied zum reinen Üben.

Kleines Haus, feste Ansprechpartner

Bei uns kennt man deinen Namen. Es gibt Menschen, die ansprechbar sind und die merken, wenn etwas nicht rundläuft.

Ein Beruf mit Sinn

Was du fertigst, wird gebraucht, wenn es einem Menschen schlecht geht. Das ist ein Argument, das auch nach zwanzig Jahren noch trägt.

Und danach?

Techniker, Meister, Chirurgiemechanik, Qualitätssicherung, Konstruktion — die Ausbildung ist ein Startpunkt, kein Endpunkt. Wer weiterwill, bekommt Unterstützung.

Ausbilder zeigt einem Auszubildenden die Bedienung einer CNC-Maschine
Ausbildungsplätze

Das bilden wir aus.

Jeder Ausbildungsberuf hat eine eigene Seite mit Ablauf, Voraussetzungen und Ansprechpartnerin. Wenn dein Wunschberuf nicht dabei ist: frag trotzdem nach.

3,5 Jahre

So läuft deine Ausbildung ab.

Betrieb und Berufsschule im Wechsel — und ein Verantwortungsbereich, der jedes Jahr größer wird.

1. Ausbildungsjahr

Grundlagen: Material, Maß, Maschine

Du lernst die Werkstoffe kennen, mit denen wir arbeiten, liest technische Zeichnungen und stehst an den ersten Maschinen. Parallel dazu: Berufsschule und die Grundlagen der Messtechnik — denn was man nicht messen kann, kann man nicht fertigen.

2. Ausbildungsjahr

CNC: einrichten, programmieren, prüfen

Jetzt geht es an die CNC-Bearbeitung. Du richtest Maschinen ein, verstehst Programme und lernst, warum eine Toleranz von wenigen Hundertstel bei einem chirurgischen Instrument kein Luxus ist.

3. Ausbildungsjahr

Serie, Qualität und Dokumentation

Du arbeitest in laufenden Kundenaufträgen mit, lernst unser Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 13485 kennen und verstehst, warum in der Medizintechnik jeder Fertigungsschritt nachweisbar sein muss. Zwischenprüfung inklusive.

3,5. Jahr & Abschluss

Selbstständig arbeiten — und dann bleiben

Im letzten Halbjahr arbeitest du weitgehend eigenständig und bereitest dich auf die Abschlussprüfung vor. Über die Übernahme sprechen wir rechtzeitig vorher, nicht erst am letzten Tag.

3,5
Jahre Ausbildung
mit Berufsschule in der Region
1867
seit diesem Jahr baut Tuttlingen
chirurgische Instrumente
~400
Medizintechnik-Unternehmen
im Landkreis
30
Tage Urlaub —
auch während der Ausbildung
Vorher ausprobieren

Erst schnuppern, dann entscheiden.

Du musst dich nicht für einen Beruf entscheiden, den du nur aus einem Video kennst. Komm vorbei, sieh dir die Maschinen an, sprich mit den Leuten, die dort arbeiten. Ein Tag reicht oft schon, um zu wissen, ob es passt. Eltern dürfen mitkommen.

Sabine von Döllen, Prokuristin der Erchinger AG
Deine Ansprechpartnerin
„Ruf einfach an. Es gibt keine dumme Frage — auch nicht die, was man in dem Beruf eigentlich den ganzen Tag macht.“
Sabine von Döllen
Prokuristin — Ansprechpartnerin für Ausbildung und Bewerbungen
Für Bewerbungen unter 18 Jahren: Wir wissen, dass am Anfang oft die Eltern mitlesen. Das ist völlig in Ordnung — sie dürfen auch mit anrufen.
Bewerbung starten
Häufige Fragen

Was Bewerberinnen und Bewerber vor der Ausbildung wissen wollen.

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Ein guter Hauptschulabschluss reicht, ein Realschulabschluss ist willkommen. Wichtiger als die Deutschnote sind Mathematik, technisches Verständnis und die Bereitschaft, sorgfältig zu arbeiten. Wenn du unsicher bist, ob deine Zeugnisse reichen: schick sie einfach — wir sagen dir ehrlich, wie wir das sehen.

Kann ich vorher ein Praktikum machen?

Ja, und wir empfehlen es ausdrücklich. In einer Woche Praktikum bekommst du ein viel besseres Gefühl für den Beruf, als es jeder Text vermitteln kann. Ruf an, dann finden wir einen Termin.

Werde ich nach der Ausbildung übernommen?

Wir bilden aus, um Fachkräfte zu gewinnen — nicht, um Ausbildungsplätze zu besetzen. Die Übernahme ist deshalb unser Ziel. Sie hängt von deiner Leistung und der Auftragslage ab, und wir sprechen rechtzeitig vor dem Abschluss darüber, nicht erst danach.

Wo ist die Berufsschule?

Der Berufsschulunterricht findet in der Region statt — kein Umzug, keine stundenlange Anfahrt. Die konkrete Schule und den Blockplan besprechen wir vor dem Ausbildungsstart mit dir.

Wann beginnt die Ausbildung, und wann soll ich mich bewerben?

Start ist jeweils im September. Am besten bewirbst du dich rund ein Jahr vorher. Spätere Bewerbungen sind trotzdem willkommen, solange der Platz frei ist — ein kurzer Anruf klärt das in zwei Minuten.

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Die Ausbildungsvergütung nennen wir dir im Gespräch beziehungsweise auf Nachfrage — sie steigt wie üblich mit jedem Ausbildungsjahr. Frag ruhig direkt danach; das gehört zu den Fragen, die jede und jeder stellen sollte.

Ich bin unsicher, ob der Beruf zu mir passt.

Dann bist du in guter Gesellschaft — das geht fast allen so. Genau dafür gibt es das Praktikum: einen Tag danebenstehen, selbst etwas in die Hand nehmen, und danach ehrlich sagen, ob es passt. Auch ein „Nein“ ist ein gutes Ergebnis.

Nächster Schritt

Zeugnis, Lebenslauf — fertig.

Mehr brauchst du für den Anfang nicht. Alles Weitere klären wir persönlich.